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Zwei Wochen Praktikum in Frankreich: ein Zeit wertvoller Erfahrungen

 

Burcu Cikla aus der Klasse HHO5 hat Mitte November ein Praktikum in Liévin, Nordfrankreich absolviert. Das Praktikum wurde durch unsere französische Partnerschule Lycée Léo Lagrange in Bully-Les-Mines in der Nähe von Lille vermittelt und dauerte insgesamt zwei Wochen. Burcu wurde am ersten Tag von Frau Massenberg begleitet, die den Austausch zwischen dem Eduard-Spranger-Berufskolleg und der französischen Schule vor einiger Zeit initiiert hat.

 

Burcu hat sich während der gesamten Zeit sehr wohl gefühlt, vor allem in ihrer Gastfamilie in Lièvin, einem kleine Dorf in der Nähe von Bully-Les-Mines. Nicht nur die Gasteltern kümmerten sich wirklich gut um Burcu, sondern auch die Kinder der Familie behandelten Burcu wie eine Schwester. Jeden Mittag wurde Burcu von der Familie aus der Firma abgeholt, um mit der Familie zusammen Mittag zu essen. Burcu wurde ganz und gar in das Familienleben eingebunden und saß jeden Abend lange mit ihrer Gastfamilie zusammen.

 

Auch in der Firma Gémo, einem Textilgeschäft, wurde Burcu herzlich aufgenommen und hat sich dort vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt. Sie war nicht die einzige Praktikantin, aber die einzige aus Deutschland. Burcu wurde mit allen Aufgaben, die im Laden anfielen, betraut, sie beriet auch Kunden und durfte an der Kasse mithelfen. Nicht nur mit den Mitarbeitern des Geschäftes gab es einen lebhaften sprachlichen Austausch, sondern auch mit den Kunden.  Ein kleiner Höhepunkt des Tages war immer die Einladung zum Kaffee von Chefin und Chef in der Nachmittagspause. An einem Tag wurde Burcu sogar die Gelegenheit gegeben, einen Überblick über das gesamte Filialnetz  zu bekommen.

 

Burcu lebte sich innerhalb von kurzer Zeit in die Arbeit und in das Französische ein, so dass sie sich jetzt in dieser Sprache richtig zu Hause fühlt. Sie hatte vorher schon einmal an einem Austausch teilgenommen  und hatt im Rahmen des jetzigen Austausches bereits eine französische Schülerin als Gast hier in Gelsenkirchen bei sich aufgenommen.

 

Sie sagt: „Ich kann nur jedem empfehlen, an einem solchen Austausch teilzunehmen und die Möglichkeit zu nutzen, sich mit seiner Gastfamilie und den Arbeitskollegen viel zu unterhalten und sich zu trauen, auch Fehler zu machen, denn nur so lernt man die Sprache.“  Sie wäre sehr gerne länger geblieben. Der Kontakt zu ihrer Gastfamilie wird dauerhaft bleiben und die Liebe zur französischen Sprache auch.