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Kilometer, Kilometer: der lange Weg zur Arbeit wird endlich kürzer!

Das ESBK verabschiedet Frau Dr. Renzing-Köhler, Frau Schulz und Frau Oßwald

 

Zum Ende des Schuljahres 2008/09 verlassen drei Kolleginnen gleichzeitig das Eduard-Spranger-Berufskolleg, die eines gemeinsam haben: alle haben sie einen langen Anfahrtsweg zur Arbeit gehabt und aus diesem Grund wechseln sie zu Schulen, die näher an ihren jeweiligen Wohnorten liegen.

 

Die weiteste Strecke musste Frau Dr. Renzing-Köhler täglich zurücklegen, wenn sie sich  von Iserlohn aus nach Gelsenkirchen-Buer aufmachte. Als ausgebildete Statistikerin hat sie  auch vorgerechnet, dass sie in den sechseinhalb Jahren ihrer Zeit am ESBK insgesamt 151.200 Kilometer Schulweg zurückgelegt hat. An unserer Schule hat sie allerdings nicht Statistik, sondern Mathematik und Biologie unterrichtet.

 

Im Februar 2003 wechselte sie von einer mehrjährigen Forschungstätigkeit am Uniklinikum Essen direkt in den Schuldienst und absolvierte berufsbegleitend ihr Referendariat am ESBK. Das Unterrichten hat ihr von Anfang an Spaß gemacht und sie betont, dass sie sich an unserer Schule sehr wohl gefühlt hat. Die Gründe für ihren Wechsel in den Schuldienst deutete sie mit dem Satz an „ich probiere gern was Neues aus“ und wir wünschen ihr für den Start an der neuen Schule in Iserlohn auch dabei viel Glück!

 

Gut 70 Kilometer musste Frau Schulz zurücklegen, wenn sie von Münster aus nach Gelsenkirchen-Buer fuhr. Sie war seit Herbst 2001 Kollegin und unterrichtete vor allem in den Klassen der Einzelhändler und in den Handelsschulen Wirtschaftsfächer. An ihrer neuen Schule in Lüdinghausen wird sie weiter bei den Einzelhändlern unterrichten können, worüber sie sich sehr freut. Sie bedauert nur, ihre Einzelhandelsklasse EM3 am ESBK nicht bis zur Abschlussprüfung begleiten zu können.

 

Sie hofft auch an der neuen Schule auf ein so hilfsbereites Kollegium und einen so exzellenten Stundenplan wie am ESBK – etwas, das sie hier sehr geschätzt hat. Auf die Frage, was sie nicht so sehr vermissen wird, antwortete sie lachend, dies seien die viel zu kurzen Pausen mit der typischen Pausenhektik im Lehrerzimmer. Ganz im Gegensatz dazu würden ihr aber die gemütlichen Runden  der Arbeitsgruppe Einzelhandel donnerstagsnachmittags in Zukunft doch sehr fehlen – hoffentlich gibt es die auch in Lüdinghausen!

 

Etwa 45 Kilometer Schulweg von Duisburg nach Gelsenkirchen-Buer fuhr Frau Oßwald seit 1999  und wechselt  jetzt ans Berufskolleg in  Mülheim. Sie unterrichtete bei uns nach ihrer Elternzeit schwerpunktmäßig im Bereich Einzelhandel und der Handelsschule Wirtschaftsfächer,  Sport und Textverarbeitung, zuvor war sie hauptsächlich in den Einzelhandels- und Tagesklassen tätig.  Während ihrer Zeit am ESBK arbeitete sie auch bei einem Modellversuch zur Kultur unternehmerischer Selbständigkeit mit, eine, wie sie sagte, Zeit guter und intensiver kollegialer Zusammenarbeit.

 

Überhaupt sei ihre Entscheidung für den Lehrerberuf die richtige Entscheidung für eine Tätigkeit gewesen, in der man es „immer noch besser machen kann“ und „in der man nie wirklich fertig wird“. Sie freut sich schon auf die Herausforderungen an der  neuen Schule, in der sie wieder im Einzelhandel unterrichten kann, und auf eine eigene Klassenleitung. Was sie allerdings am ESBK gerne noch „miterlebt“ hätte, ist der Bezug des Neubaus!  Was spricht dagegen, uns dort zu besuchen? Wir würden uns freuen!

 

Wir wünschen allen drei Kolleginnen alles Gute beim „Durchstarten“ in ihren neuen Schulen!  

                                                                                                                (fnd)