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Ab nach Spanien

Das ESBK fährt wie jedes Jahr auch 2011 mit den AH 11ern nach Pineda de Mar

von Fabian Dudek (Schüler der AH11B)

Man sieht einen Haufen von Schülern, mit vollgepackten Reisetaschen und Koffern, vor einem Reisebus stehen. Mittendrin drei Lehrer und  die zwei Busfahrer. Man kann die Spannung schon förmlich spüren, die in dieser Menge herrscht. Denn in wenigen Minuten werden die Koffer und Taschen im Bus verstaut, dann wird sich noch einmal von den Eltern verabschiedet und schon geht es auf Klassenfahrt. Eine Woche Spanien. Von Freitag bis Freitag. Die Erwartungen sind hoch. So lange hatte man sich schon auf diesen einen Moment gefreut. „Ich hoffe, wir haben dort schönes Wetter!“, hat man viele Schüler zweifelnd sagen hören, da der Wetterbericht Gelsenkirchen bis dato höhere Temperaturen vorhergesagt hatte. Und nach der achtzehn stündigen Busfahrt, in einem, für Passagiere über 1,70 m, viel zu kleinen Bus, welche die Stimmung etwas trübte, kamen die zwei Klassen bei Regen (!) in Spanien an. Dies zehrte dann noch etwas mehr an der Stimmung. Doch bei dem ersten kühlen Getränk, am zu Fuß zehn minütig entfernten Strand und auch schon ohne Regen, war die Busfahrt schnell wieder vergessen.

Das Programm stimmt

Die insgesamt 6 Tage, die zur Verfügung standen, waren super organisiert mit Besuchen zum Beispiel eines großen, typisch spanischen Marktes,  einer Stadtrundfahrt in Barcelona inklusive Führung, der Besichtigung eines Klosters auf dem Relief Montserat oder der Besichtigung der Sektkellerei Freixenet. Und das waren nicht die Highlights.

Nach der Besichtigung des Marktes am Sonntag (Ankunft: Samstags) fuhr die Klasse immer noch mit dem gleichen Bus abends gegen 22 Uhr nach Barcelona, um dort die berühmten Wasserspiele zu bewundern. Das Wetter hatte sich an diesem Tag deutlich von dem am vorigen Tag unterschieden, denn es hat keinen Tropfen mehr geregnet und die Temperaturen waren bis spät abends noch immer bei um die 25°C, sodass man die Wasserspiele auch noch in kurzer Hose genießen konnte.

Ein großer, runder Platz. Im Hintergrund das Kunstnationalmuseum von Katalanien. In der Mitte ein riesiger Springbrunnen. Die Fontänen springen spielend zu verschiedenen Melodien die laut über den Platz hallen. Wunderschön beleuchtet von verschiedenfarbigen Leuchtstrahlern. Und um ihn herum Hunderte verträumte Menschen, die sich das Spektakel angucken. Der Anblick ist verzaubernd. So stellen auch die Schüler aus Gelsenkirchen das fest. „Es war wunderschön. Eine echt atemberaubende Atmosphäre!“, erinnerte sich Kathrin W. aus der AH11B. Nach knappen 1 ½ Stunden ging es dann auch wieder zum Hotel zurück. Die Woche ist ja noch nicht zu Ende, denn am Dienstagabend ging die Fahrt erst richtig los. Wieder abends um 22:30 Uhr ging es mit dem Bus zu einer Disco in Calella, nachdem von jedem Schüler 6 € Eintritt eingesammelt worden waren. Die Atmosphäre war im Hotel schon fast auf dem Höhepunkt, sodass man sich schon fast fragen konnte, wie soll das die Disco noch toppen? Beim Herausputzen stimmte man sich schon mal mit den richtigen Klängen ein, was im Bus bei der zehn minütigen Fahrt weiterging und die Atmosphäre nicht abklingen ließ. In der Disco angekommen bekam man einen Stempel auf die Hand, damit man kurz frische Luft holen konnte und wieder hineinkam oder auch um eine zu rauchen, denn in der Disco herrscht striktes Rauchverbot. Doch auch die erfrischenden Getränke in der Disco waren noch im bezahlbaren Rahmen, sodass man in der Zeit bis zur Rückkehr ins Hotel nicht verdurstet war, denn das ganze Tanzen bei sogar teilweise deutscher Musik war anstrengend und kräfteraubend. In dieser Nacht konnten alle gut schlafen.

Die schöne Zeit neigt sich dem Ende

Am Mittwoch wurde es den Schülern und Schülerinnen freigestellt, ob sie noch einmal in 5er Gruppen mit dem Zug nach Barcelona reinfahren und dort noch ihr restliches Geld für Souvenirs ausgeben oder ob sie den letzten freien Tag im Hotel, am Pool auf dem Dach genießen oder vielleicht auch noch mal an den Strand gehen. Wenn man sich für Barcelona entschieden hatte, durfte man die vielen Straßenkünstler auf den „Las Ramblas“ bewundern oder auch die Ziegenhoden in der dort örtlichen Markthalle.

Wer hingegen im Hotel blieb, hatte sich bei auf Eis gelegten Erfrischungsgetränken in die Sonne gelegt und brutzelte vor sich hin. Das Eis bekam man in dem nur 500 m weiten Supermarkt, der sogar sonntags geöffnet hatte. Ebenso konnte man dort auch Trinkwasser kaufen, da das Leitungswasser mit Chlor versetzt ist und damit nicht zum Trinken geeignet war. Bevor man sich dann am Donnerstag wieder auf den Bus freuen konnte, aß man noch zusammen Mittag und dann ging es schweren Herzens wieder zurück nach Hause.

 

Impressionen der Fahrt: