Abfahrtsangst
ist Schnee von gestern
Ski und
Rodel heil, aber viele Köpfe und Beine schmerzten. Unsere Skifahrt Anfang März
ins Ahrntal/Südtirol hat uns alle körperlich gefordert und vor allem die
wilden Fahrten mit LKW-Schläuchen auf glattgewalztem Schnee haben so manchem längere
„Andenken“ an diese sonnige Woche eingebracht.
Anfangs war der Respekt vor den steilen Bergen
schon vorhanden. „Da fahr ich nie runter“, waren die ersten Reaktionen, als
das beeindruckende Bergpanorama vor uns auftauchte. Als es dann mit der Gondel
den Berg hinaufging, waren die meisten doch merkwürdig still. Der erste Tag war
auch für alle sehr beschwerlich: Das ständige Aufstehen nach einem Sturz, die
unbequemen Skischuhe oder gar das Aufsteigen den Berg hinauf waren für uns ungeübte
Flachlandtiroler echte Schwerstarbeit. Aber als der erste Muskelkater überwunden
war, die Fortschritte immer größer wurden, die ersten fast schon elegant die Hänge
heruntercarvten, hat die meisten von uns doch der Ehrgeiz gepackt. Am Ende der
Woche waren „Rote Pisten“ für viele kein Problem mehr, so mancher musste
von den Lehrern gebremst werden, weil er nur noch „heizen“ wollte.
Untergebracht waren wir im „Hotel am See“,
das uns nicht nur mit komfortablen Zimmern, sondern auch mit 4-Gänge-Menü und
leckerer südtiroler Küche verwöhnte. Selbst als unsere übermotivierten
Kraftstrotze den 12er Lift mit über 20 Personen besetzen wollten und dieser
seine Arbeit einstellte blieben unsere Gastgeber wie immer freundlich und verständnisvoll
und haben den Aufzug selbst repariert - nur, dass von da an alle laufen mussten
und das mit den schweren Beinen - noch mal: Danke!!












