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zu
den Informationen über den Namensgeber des Eduard-Spranger-Berufskollegs
Schulprogramm
des
Eduard-Spranger-Berufskollegs
Das nachfolgend skizzierte Schulprogramm
konkretisiert die Selbstverpflichtung des Eduard-Spranger-Berufskollegs,
verantwortungsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit zu leisten, und zwar im
Konsens mit allen internen und externen Schulakteuren.
Im Rahmen einer "Reform von unten" steht damit das
Eduard-Spranger-Berufs-kolleg einem Innovationsprozess positiv gegenüber, der
eine qualitätsorientierte Selbststeuerung der Schule als Reformziel postuliert.
Das vorhandene Innovationspotenzial an einer Schule kann aber nur dann zu einem
gewollten, gesteuerten Entwicklungsprozess führen, wenn alle diese
zweckgerichteten Maßnahmen auf einem umfassenden Schulprogramm basieren:
Dieses Schulprogramm wird laut MSWWF (jetzt MSW) interpretiert als ein
"Rahmen, in dem die Schule ihre pädagogische Verantwortung für die eigene
Entwicklung und die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit wahrnimmt. Sie legt
darin auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme die Ziele ihrer Arbeit in
Unterricht, Erziehung, Beratung und Betreuung fest."
Mit diesem dynamischen Schulprogramm bündelt das Eduard-Spranger-Berufskol-leg
als Teil des 115-jährigen kaufmännischen Schulwesens in Gelsenkirchen seine
Leitideen für die Zukunft, und zwar ohne die Tradition zu verwerfen, die mit
dem Namensgeber Eduard Spranger verbunden ist.
Nach Spranger sind Bildung und Wirtschaft eng miteinander verbunden. Wir
verstehen dies als Ausgangspunkt für die Bestimmung eines auch modernen
Bildungsauftrags, nach dem Persönlichkeitsentwicklung und Vorbereitung auf die
Arbeits- und Berufswelt keinen Gegensatz bilden, sondern sich gegenseitig ergänzen.
In diesem Sinne gehen wir davon aus, dass die Wirtschaft auf Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter angewiesen ist, die die bestehende
Praxis nicht nur kompetent verstehen, sondern sie auch kritisch befragen und
gestalterisch weiterentwickeln können.
Am 30. Oktober 1997 wurde abschließend zwischen den Schulträgern und den
damaligen beruflichen Schulen und Kollegschulen in der Emscher-Lippe-Region ein
gemeinsames Positionspapier zur Realisierung der weiteren fortzuschreibenden
Schulentwicklungsplanung verabschiedet.
Dabei wurde insbesondere die strukturpolitische Eingliederung der Berufskollegs
in das regionale Bildungsnetzwerk beachtet. Die Einbindung in die Fortschreibung
des Emscher-Lippe-Entwicklungsprogramms ist die logische Folge.
Seit dem 15.03.2005 sind auch die Zielvereinbarungen „Gemeinsam für die
Region (Die Emscher-Lippe-Region zu einer Region der Bildungsförderung
weiterentwickeln)“ zu berücksichtigen. Sie spiegeln sich in der Arbeit des
Arbeitskreises Lernförderung (GE-stalten) wider. Das ESBK ist in das städtische
Projekt „Lebenslanges Lernen in Gelsenkirchen: Übergang GE-stalten
- individuell gestalten -“ eingebunden. Hier gilt es insbesondere, sich
der Steigerung der Bildungsqualität und des Bildungserfolges verpflichtet zu fühlen.
Mit dieser Entwicklung stabilisiert sich eine neue Philosophie der Schulen,
nachfrageorientiert und systemkonform als Bildungsakteur zu agieren.
Dokumentiert wurde die Entwicklung des Eduard-Spranger-Berufskollegs durch die
Erarbeitung eines ganzheitlichen Managementansatzes zur Förderung der Bildungs-
und Erziehungsarbeit unter Berücksichtigung des Spannungsfeldes zwischen pädagogischer
Schulentwicklung und Organisationsentwicklung sowie Einbeziehung der Selbst- und
Fremdevaluation.
Dieser Ansatz versuchte auf der Basis einer Standortbestimmung und einer
Erfassung und Auswertung von Leitdaten die Weiterentwicklung der Schule durch
eine Kooperation im weitesten Sinne zu fördern; Sinnbild für diese Konzeption
war eine “Bildungsrakete”, die von den Aggregaten “Motivation”,
“Innovation” und “Reflexion” (MIR) angetrieben wurde. An dieser
Entwicklung waren alle Akteure beteiligt, die direkt oder indirekt Einfluss auf
das Schulleben am Eduard-Spranger-Berufskolleg nehmen konnten.
Neue Herausforderungen entstehen durch die Schule im Wandel, Übernahme von
Eigenverantwortung in unterschiedlichen Handlungsfeldern, z. B.
Unterrichtsentwicklung, und zwar losgelöst von der Nichteinbindung in den
Modellversuch Selbständige Schule.
Eine konsequente Weiterentwicklung dieser Gedanken führte schließlich zu der
Konzeption des vorliegenden Schulprogramms.
Wie wirkungsvoll ein Schulprogramm auf Dauer sein wird, hängt auch von der
Einhaltung der Selbstverpflichtung als Leitlinie für das tägliche eigene
Handeln ab.
In seiner Wechselwirkung bedingt dies eine ständige Überarbeitung des
Schulprogramms, ausgehend von seiner ersten Fassung aus dem Schuljahr 1999/2000.
zum
Inhaltsverzeichnis
Das Eduard-Spranger-Berufskolleg hat Überlegungen
angestellt, wie insbesondere vor dem Hintergrund des EU-Binnenmarktes und EU
Politikfeld: Berufsbildungspolitik und Qualifizierung - EU-Aktionsplan:
Schaffung eines europäischen Raumes für lebenslanges Lernen den ansteigenden
Anforderungen der Gesellschaft und Wirtschaft durch eine qualifizierte
Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Weiterbildung entsprochen werden
kann.
Einbezogen in die bildungspolitische Bedürfnisprüfung wurden die regionalen
wirtschaftlichen und bevölkerungsstrukturellen Gegebenheiten im
Regierungsbezirk Münster im engeren, des Landes Nordrhein-Westfalen im
weiteren Sinne. Dabei wurde auch festgestellt, dass die Berufskollegs keine
grundsätzliche schulische Selektionsinstanz sein dürfen bzw. können.
Beachtet wurde auch die mögliche Identitätsentwicklung und die Hinwirkung
auf eine selbstverantwortliche Lebensplanung der potenziellen Schülerinnen
und Schüler.
Das aktuelle Bildungsangebot umfasst folgende
Bildungsgänge:
Vollzeitschulformen
-
Dreijährige Berufsfachschule für Wirtschaft und
Verwaltung - Allgemeine Hochschulreife (Betriebswirtschaftslehre mit
Rechnungswesen) - (Wirtschaftsgymnasium) gem. Anlage D 27 der APO-BK
-
Zweijährige Berufsfachschule
für Wirtschaft und Verwaltung -erweiterte berufliche Kenntnisse und
Fachhochschulreife – (Höhere Handelsschule) gem. Anlage C der APO-BK
-
Zweijährige Berufsfachschule für Wirtschaft und
Verwaltung – berufliche Grundbildung und Fachoberschulreife -
(Handelsschule) gem. Anlage B der APO-BK
-
Einjährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung - berufliche
Grundbildung und mittlerer Schulabschluss mit Berechtigung zur gymnasialen
Oberstufe gem. Anlage B der APO-BK
-
Berufsgrundschuljahr für Wirtschaft und Verwaltung -
Schwerpunkt "Absatzwirtschaft und Kundenberatung" gem. Anlage A der
APO-BK
Teilzeitschulformen (Kaufmännische
Berufsschule)
gem. Anlage A der APO-BK
Drei-
bzw. zweijährige Ausbildungsberufe im dualen System:
-
Bürokauffrau/Bürokaufmann
-
Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel
-
Verkäuferin/Verkäufer
-
Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis
Bezirksfachklassen
-
Medizinische Fachangestellte/Medizinischer
Fachangestellter
-
Pharmazeutisch-kaufmännische
Angestellte/Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter
-
Zahnmedizinische Fachangestellte/ Zahnmedizinischer
Fachangestellter
Weiterbildung
-
Fachschule für Wirtschaft gem. Anlage E der APO-BK
-
Fachrichtung "Betriebswirtschaft", Schwerpunkt "Absatzwirtschaft"
-
Dauer: drei- bzw. vierjährig in Teilzeit
-
Abschluss: Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin
Schuljahr 2011/2012:

Das
Eduard-Spranger-Berufskolleg hat in Verbindung mit dem Schulträger
Kooperationsverträge mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Zahnärztekammer
Westfalen-Lippe abgeschlossen, um die Lernortkooperation im dualen System zu
intensivieren und die Weiterbildung der Arzthelferinnen bzw. Medizinischen
Fachangestellen und Zahnmedizinische Fachangestellten lehrgangsmäßig zu
begleiten.
Die Schulentwicklungsplanung des Eduard-Spranger-Berufskollegs bezieht die
berufliche Qualifizierung mit ein und ist in Interdependenz zu der regionalen
Wirtschafts- und Strukturpolitik zu sehen.
Dies führt zur folgenden Planung der Ergänzung der Bildungsangebote:
·
Besondere Lehrgänge zur Förderung von
Ausbildungsabbrechern. Mit dem Lehrgang soll den Jugendlichen, die die
Berufsabschlussprüfung im theoretischen Teil nicht bestanden haben, eine Möglichkeit
der Wiederholung der
Unterrichtsinhalte und der Berufsabschlussprüfung eingeräumt werden.
·
Zusatzqualifikationen in den Fachklassen des dualen
Systems (z. B. Praxismarketing
für Arzthelferinnen).

Zur
Aufhebung oder Reduzierung des Spannungsfeldes zwischen Ansprüchen der
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Technik an die erweiterte pädagogische
Arbeitswelt und die bildungsökonomischen Kenngrößen ist es erforderlich, die
laufende und künftige Qualifizierungsarbeit am Berufskolleg zu sichern und zu
steigern.
Dies betrifft die personellen Voraussetzungen ebenso wie die apparativen
Anschaffungen und die didaktische Arbeit (Lernfeldkonzeption) des
Eduard-Spranger-Berufskollegs.
·
Personen:
Eine
abgestimmte Schulprofilbildung erfordert eine konsequente
Personalentwicklungsplanung und Umsetzung sowie eine Förderung der fachlichen
und didaktischen Kompetenzen aller Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
Entsprechend
den zuvor aufgezeigten Modifikationen des Bildungsangebotes werden
Lehrerfortbildungsmaßnahmen in den entsprechenden Bereichen erforderlich.
Mit Blick auf die Lehrbefähigung und die Altersstruktur der am
Eduard-Spranger-Berufskolleg tätigen Lehrkräfte sowie mit Blick auf die
beabsichtigten Modifikationen der Bildungsangebote werden weiterhin
Neueinstellungen zu realisieren sein.
·
Sachen:
Der Ausstattungsaufwand ist in Abhängigkeit von Schulprofil und
Schulentwicklungsplanung zu definieren. Angesichts der erforderlichen Bündelung
knapper Ressourcen und neuer didaktischer Modelle sind ständig neue
Ausstattungs- und Finanzierungskonzepte fortzuschreiben.
Der strukturelle
Wandel in der Wirtschaft sowie die Modifikation der bewährten Ausbildungsberufe
erfordern eine permanente Anpassung der sächlichen Ausstattung an diese
Gegebenheiten. Seit dem Schuljahr 2009/2010 ist das bisherige Schulgebäude
durch einen umfangreichen Anbau, der mit modernster Technologie ausgestattet
wurde, erweitert worden. Auch wurde in diesem Schuljahr eine neue
Computerausstattung in allen entsprechenden Fachräumen im bisherigen
Schulgebäude installiert.
·
Konzepte:
Die Optimierung der Unterrichtsorganisation hat nicht nur über eine
Unterrichtsversorgung und die Ausstattung zu erfolgen, sondern auch
konzeptionell. Dabei müssen fachliche und didaktische Kompetenzen nicht nur im
eigenen Berufskolleg, sondern in der Region entwickelt und abgestimmt werden.
Ziel müssen differenzierte und vielseitige regional abgestimmte
Bildungsangebote sein, die effizient und bildungsökonomisch sinnvoll sind.
Dies
führt zum Aufbau einer regionalen Bildungslandschaft mit den Berufskollegs als
Kompetenzzentren.
Curriculare
Arbeiten sind vom Kollegium des Eduard-Spranger-Berufskollegs in erster Linie da
zu leisten, wo landeseinheitliche Vorgaben nicht existieren, oder aber diese
durch regionalspezifische Aspekte ergänzt werden müssen. Hierzu zählen vor
allem die Zusatzqualifikationen in den Fachklassen des dualen Systems.
Auf
die Veränderung in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft reagieren wir u. a. mit
der Beteiligung an Modellversuchen und Modellmaßnahmen um rechtzeitig das
Berufsanforderungsprofil von Lehrkräften und die Unterrichtsqualität
anzupassen (z. B. Kultur unternehmerischer Selbstständigkeit in der
Berufsbildung (KUS), Modelle des selbst gesteuerten und kooperativen Lernens und
die notwendigen Veränderungen in Bezug auf die Organisations- und
Personalentwicklung (MOSEL), Zukunft der Bildung im Strafvollzug des Landes NRW
(ZUBILIS)).
Unterrichtsstruktur
Innerhalb der Vollzeitschulform erhalten die
Schülerinnen und Schüler durchschnittlich 32 Wochenstunden Unterricht pro
Klasse. In den Berufsschulklassen beträgt das Unterrichtsangebot in der Regel
12 Wochenstunden. Der Unterricht wird im Schuljahr 2010/2011 von 54 Vollzeit-,
17 Teilzeit- und 10 nebenberuflichen Lehrkräften erteilt.
In der Unterrichtsführung achten alle Lehrkräfte auf eine angemessene
Methodenvielfalt zur Motivation der Schülerinnen und Schüler und zur Erfüllung
der Unterrichtsziele. Hierzu nutzen sie die in den SchiLF (03.08.2007 und
03.09.2007) erarbeiteten Förderkonzepte.
Im Schuljahr 2010/2011 besuchten insgesamt 1861 Schülerinnen und Schüler das
Eduard-Spranger-Berufskolleg. Davon wurden 1065 Schülerinnen und Schüler in
der Teilzeit-Berufsschule unterrichtet, 698 Schülerinnen und Schüler in
Vollzeitklassen und 98 Schülerinnen und Schüler in der Fachschule für
Wirtschaft in Teilzeitform. Insgesamt besuchen Schülerinnen
und Schüler aus über 20 Staaten das Berufskolleg.
zum Inhaltsverzeichnis
Sie ergeben sich aus den
rechtlichen Vorgaben, den regionalen Besonderheiten, u. a. den Modellversuchen
und dem Beziehungsgefüge Schulträger, Stadt Gelsenkirchen und Bezirksregierung
Münster. Beispielhaft sind hier Mitgliedschaften in Ausbilderarbeitskreisen und
Berufsbildungsausschüssen der Kammern zu benennen sowie die Teilnahme über
Gelsenkirchener Beratungsnetzwerk (GeBeNet) im Rahmen der lernenden Region
Emscher-Lippe.
Am 25.04.2005 fand in Gelsenkirchen die landesweite Tagung „Lernen
individualisieren, Beraten und Fördern“ statt. Daraus entwickelte sich ein
Arbeitskreis der auch die GeBeNet-Aspekte berücksichtigt. Eine Analyse zur
Lernförderung in Gelsenkirchen wurde durch das Eduard-Spranger-Berufskolleg
erstellt. Am 10.01.2006 wurde im Eduard-Spranger-Berufskolleg diese Auswertung
der Ist-Analyse vorgestellt.
zum Inhaltsverzeichnis
Das Lehrerteam hat folgende Leitlinien für ein
verantwortungsvolles und gemeinsames Handeln im Schulleben des
Eduard-Spranger-Berufskollegs formuliert (Lehrerkonferenz 15.06.2010).
o
Wir wollen unseren Schülern und
Schülerinnen eine Perspektive vermitteln, so dass sie eine umfassende
berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz erlangen. Wir
streben an, sie auf ein lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten.
o Wir wollen unseren Schülern und
Schülerinnen Chancen bieten und Zukunftsorientierung vermitteln.
o Wir legen Wert auf eine
konstruktive und angstfreie Arbeitsatmosphäre an der Schule und fördern in
unserem Handeln und Denken Toleranz und Respekt.
o Wir sind der Auffassung, dass ein
erfolgreicher Lernprozess entscheidend von einem guten sozialen Klima abhängt.
Gegenseitige Wertschätzung bedeutet auch das Einhalten von gemeinsam
festgestellten Regeln, um ein gutes Lern- und Arbeitsklima zu schaffen.
o Wir finden es als eine Selbstverständlichkeit,
die körperliche und seelische Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten zu gewährleisten.
o Wir stellen den Unterricht und die
Erziehungsarbeit in den Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.
o Wir legen Wert auf einen
transparenten Informationsfluss und eine offene Kommunikation aller
am
Schulleben Beteiligter.
o Wir legen Wert darauf, für unsere
Schüler und Schülerinnen Wegbegleiter, Ansprechpartner und Zuhörer zu sein.
o Wir unterstützen selbstgesteuertes
Lernen und das Arbeiten im Team, so dass jeder Schüler und jede Schülerin
akzeptiert und ermutigt wird, seine/ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
o Wir beraten Schüler und Schülerinnen
in persönlichen Problemsituationen und bemühen uns um eine professionelle
sozialpädagogische Betreuung.
zum
Inhaltsverzeichnis
Das Eduard-Spranger-Berufskolleg hat sich, ausgehend
von den fünf Eckpunkten, die Ziele (2.2.1 –
5) gesetzt, die in der Zielvereinbarung zwischen der Bezirksregierung Münster
und dem Berufskolleg dokumentiert sind.
Erarbeitung und Umsetzung
neuer Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungskonzepte für Schülerinnen und
Schüler, Eltern und Ausbilder
Das Eduard-Spranger-Berufskolleg fördert die beruflichen Handlungskompetenzen
in den Bildungsgängen der Berufsschule, der ‚Allgemeinen Hochschulreife, der
Berufsfachschule und höheren Berufsfachschule, der Fachschule für Wirtschaft,
der Berufsvorbereitung und anderer berufsvorbereitender Maßnahmen.
Leitziel dabei ist u. a. die Erarbeitung und Umsetzung neuer Beratungs-,
Betreuungs- und Unterstützungskonzepte für Schülerinnen und Schüler, Eltern
und Ausbilder als Elemente des Schulprogramms.
Im Raum der Schule gewinnen Beratungs- und Unterstützungskonzepte zunehmend an
Bedeutung. Nicht zuletzt ist dies bedingt durch die steigende Komplexität
beruflicher und gesellschaftlicher Anforderungen, die sich in der Schule
widerspiegeln, und schwieriger werdende Sozialisationsbedingungen der
Jugendlichen. Hierbei bilden u. a. die „kooperativen Erlasse“ den roten
Faden.
Inhaltlich werden diese Konzepte am Eduard-Spranger-Berufskolleg beschrieben:
- vor Aufnahme in die Schule
- Weiterbildung
·
Bildungsgangbezogene Beratung (Bestandteil der didaktischen
Jahresplanung)
- Förderung der Persönlichkeit
- Lebenshilfe
- Beratung zum Abschluss
- fächerbezogene Beratung
- Beratung bei Lernschwächen/Verhaltensauffälligkeiten
(Konzept: GE-holfen).
Die Umsetzung der Konzepte verlangt
1.
die Kooperation nach APO-BK, insbesondere mit den dualen Partnern,
den zuständigen Stellen, den Trägern von Ausbildungsmaßnahmen, den Eltern,
der Agentur für Arbeit, dem Schulträger mit den städtischen Dienststellen u.
a. Referat Schule, VHS, dem Jugendamt, den Gewerkschaften, den Universitäten/Fachhochschulen,
dem Landesinstitut für Qualifizierung, dem Landesinstitut für Schule, den
Kirchen, den abgebenden Schulen und anderen Institutionen.
2.
den Ausbau von entsprechenden Beratungsstrukturen im Berufskolleg,
z. B. Einrichtung fester Beratungstermine, Wahrnehmung individueller
Beratungstermine, Tag der offenen Tür, Infobörsen, Durchführung von
Sprechtagen, Beteiligung an „Informationsmessen“ z. B. Gelsenschau, Beruf
und Zukunft, Aktionen im Rahmen von Stadtteilarbeit, z. B. 1000 Jahre Buer,
Weihnachtsmarkt.
3.
die Weiterführung/Anpassung von Kooperationsstrukturen auf der
Grundlage der zwischen Kammern und MSWWF (jetzt MSW) geschlossenen
Kooperationsabkommen (IHK, HWK) sowie der zwischen der Zahnärzte- und Ärztekammer
und dem Schulträger/der Schule abgeschlossenen Kooperationsverträge.
zum
Inhaltsverzeichnis
wird als
Gesamtprozess zur Unterstützung im Sinne von Persönlichkeitsförderung
(kreatives Selbstmanagement) der Schülerinnen und Schüler verstanden.
Besonderer Wert wird auf eigenverantwortliches Handeln gelegt. Dazu gehören vor
allem die Entwicklung, Kenntnis und Umsetzung von Verhaltensregeln (Primärtugenden).
Ein solcher Erziehungsprozess ist die Grundlage für einen Eintritt in die
Erstausbildung und für die lebenslange berufliche Entwicklung der Lernenden .
Hierbei übernimmt
die Schule die Rolle des Erziehenden als soziale Aufgabe. Die Notwendigkeit
entsteht aus dem Spannungsverhältnis von zerbrechenden Familienstrukturen und
der gesellschaftlich geforderten Fähigkeit, Potenziale angemessen einzubringen.
Wobei das Übergangsmanagement des ESBK zwischen der Sekundarstufe I und II
innerhalb der Lernbiografie der Schülerinnen und Schüler einen besonderen
Schwerpunkt bildet.
Ausgehend von der Einübung der Primärtugenden erstreckt sich der Prozess über
die Verinnerlichung klarer Verhaltensregeln bis hin zur Übernahme von
Verantwortung im schulischen Leben.
zum
Inhaltsverzeichnis
Erarbeitung und Erprobung schuleigener Curricula auf der Basis gegebener
Richtlinien und Lehrpläne im Bereich von Lernsituationen.
Berufliche Handlungskompetenz kann mit Hilfe von Lernsituationen entwickelt und
gefördert werden. Lernsituationen sind problemträchtige Abbildungen der Realität,
die bei den Schülern einen Handlungsbedarf auslösen und zur Erlangung von
Fach-, Sozial-, Methoden- und Humankompetenzen beitragen. So können z. B.
anhand einer Lernsituation, die sich mit der Einstellung neuer Mitarbeiter in
einem Modellunternehmen beschäftigt, nicht nur betriebswirtschaftliche
Fragestellungen zum Arbeitsrecht oder zur Finanzbuchhaltung geklärt, sondern
auch Teamfähigkeit, Präsentationsfähigkeit und Selbstdarstellungsfähigkeit
erweitert werden.
Diese Lernsituationen wurden in
den Bildungsgängen des Berufskollegs erarbeitet, durchgeführt und evaluiert.
Ziel ist dabei fächerübergreifendes Arbeiten über einen längeren Zeitraum
hinweg.
Die Entwicklung von
Lernsituationen und deren Anpassung nach der Erprobung durch eine erste Durchführung
obliegt den einzelnen Bildungsgangkonferenzen, an denen auch Vertreter der
Kammern, Eltern und Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Die
Bildungsgangkonferenzen bilden in der Regel aus ihrer Mitte Arbeitsgruppen, in
denen Lehrkräfte der betroffenen Fachkonferenzen vertreten sind. Auf der
Grundlage bestehender Lehrpläne und Richtlinien akzentuiert die Arbeitsgruppe
die Lerninhalte.
Die mit der Lernsituation verbundenen Inhalte und Ziele werden durch die
Genehmigung in der Bildungsgangkonferenz verbindlicher Bestandteil der
didaktischen Jahresplanung des Bildungsganges, die von den einzelnen Lehrkräften
noch einmal für die einzelnen Klassen individuell umzusetzen ist.
Um dem erhöhten Abstimmungsbedarf, der durch die Fächervernetzung entsteht, zu
begegnen, arbeitet bei der Durchführung das Lehrkräfteteam eng zusammen.
Unterstützt werden diese Bemühungen durch die Beteiligung an Modellversuchen
und deren internen und externen Ergebnistransfer.
zum
Inhaltsverzeichnis
Erstellung und Durchführung schul-interner Lehrerfortbildungskonzepte zur
Verbesserung des Berufsanforderungsprofils der Lehrkräfte
Das schulinterne Lehrerfortbildungskonzept des Eduard-Spranger-Berufskollegs,
das maßgeblich durch eine fest installierte Arbeitsgruppe getragen wird,
unterstützt das Kollegium bei seinem Anpassungsprozess an veränderte
Rahmenbedingungen, die z. B. in der Notwendigkeit der Umsetzung neuer Lehr- und
Lernmethoden, gesellschaftlicher Veränderungen, neuer Lerninhalte,
weiterentwickelter beruflicher Anforderungen u. a. bestehen. Mit der
Lehrerfortbildungskonzeption werden sowohl langfristige Entwicklungsziele
verwirklicht als auch aktuelle Probleme behandelt. Die einzelnen
Fortbildungsveranstaltungen sind in einem größeren thematischen Zusammenhang
zu sehen.
Die Veranstaltungen orientieren sich an modernen Moderationsmethoden und dem
Konzept der Handlungsorientierung. Wo es sich anbietet, werden externe Dozenten
geladen. Die Reflexion und Evaluation erfolgt in der Arbeitsgruppe und im
Kollegium.
zum
Inhaltsverzeichnis
Entwicklung von
Evaluationskriterien als Beitrag zur Qualitätsentwicklung und -sicherung im
Eduard-Spranger-Berufskolleg
Es besteht ein permanenter, wechselseitiger Beziehungszusammenhang zwischen
Evaluation und Qualität. Einerseits wird die Erhaltung des Status quo in den
Bereichen, in denen bereits vorteilhafte Entwicklungen zu verzeichnen sind,
gesichert, andererseits werden aber auch Ideen und Tendenzen zukunftsorientiert weiter- und fortentwickelt. Diese
Aufgaben übernehmen die einzelnen Bildungsgangkonferenzen. Sie sorgen für eine
eigenverantwortliche Umsetzung. Die Schulleitung koordiniert die
Gesamtentwicklung.
Das Ergebnis der Zielvereinbarung soll die Etablierung eines
Evaluationskreislaufes sein. Der Arbeit in den Bildungsgangkonferenzen kommt
dabei besondere Bedeutung zu. Die Ergebnisse fließen am Evaluationstag
zusammen.
zum
Inhaltsverzeichnis
In der mehr als 115-jährigen Geschichte des
kaufmännischen Schulwesens in Gelsenkirchen hat sich bei den Schülern und in
der Öffentlichkeit ein Schulprofil des Eduard-Spranger-Berufskollegs
entwickelt: dieses Schulprofil ist das Ergebnis
eines organischen Wachstumsprozesses; es ist situationsgebunden, personenabhängig
und additiv strukturiert. Es kann als Ausdruck des pädagogischen Selbstverständnisses
der Schule verstanden werden und lässt die Besonderheiten, Eigenarten und
Traditionen der eigenen Schullandschaft erkennen.
Dieses Schulprofil lebt im Wesentlichen von
zwei Eckpunkten: den Schülerinnen/Schülern und den Lehrerinnen/Lehrern.
Verschiedene Auffassungen, unterschiedliches Selbstverständnis bei
gegenseitiger Wertschätzung, eingebunden in die Tradition der kaufmännischen
Ausbildung, sowie differierende Abhängigkeiten führen zu einem progressiven,
dynamischen Lernprozess, der auf Innovation, also auf Veränderung und
Entwicklung, abzielt. Er wird getragen von beiderseitiger Offenheit,
Liberalität und Selbstbewusstsein.
Als Beispiel für die Umsetzung des Schulprofils sei die Jubiläumsfeier
„50 Jahre Schulgebäude Eduard-Spranger-Berufskolleg“ genannt. Unter dem
Motto „Begegnung der Kulturen“ zeigte sich eine enge Verknüpfung von
Anspruch und Wirklichkeit.
Das Eduard-Spranger-Berufskolleg
hat versucht, diese Eckpunkte seines Schulprofils in einem Schullogo zu
symbolisieren:
Erläuterungen
zum Logo
In diesem Logo sind senkrechte Linien vorhanden, die zwischen den Buchstaben E
und S, S und B, B und K verlaufen. Sie
verbinden zwei Schwünge, die oberhalb und unterhalb des Kürzels ESBK das
Logo durchschreiten und mit roten und blauen Akzenten besetzt sind.
Die Schwünge entstanden aus zwei ehemaligen Reihen von Kästchen. Sie symbolisieren Dynamik. Die starren
Fesseln der quadratischen Kästchen wurden im Entstehen der Schwünge gesprengt,
alte Grenzen werden auf diese Weise als veränderbar bereits aufgeweicht
dargestellt. Kaufmännische Tradition verbindet sich an dieser Stelle mit Veränderung
und Entwicklung.
Die Wahl der Farben unterstreicht die Aussagen des Logos. Rot und Blau
ergänzen die kaufmännische Schwärze des Kürzels und der Linien des karierten
Papiers.
Tradition und Innovation, erfrischende Dynamik und beruhigende Verlässlichkeit,
Offenheit und Verbundenheit mit der Umwelt, Liberalität und Selbstbewusstsein -
dafür steht das Logo des Eduard-Spranger-Berufskollegs.
Die Evaluation ist ein wichtiges Werkzeug für
die Schulentwicklung und Qualitätssicherung.
Angewandt als prozessbegleitendes Selbstreflexions- und Feed-back-Ver-fahren
stellt sie u. a. ein Steuerungs- und Kontrollinstrument zur Schulentwicklung und
damit auch zur Schulprogrammentwicklung dar. Bereits in den Jahren 2000 bis 2002
haben wir am Benchmarking-Modellversuch des Landes NRW gemeinsam mit weiteren
Berufkollegs und Studienseminaren teilgenommen. Die Befragungen und Auswertungen
bezogen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Ausbildungsbetriebe und Lehrkräfte
ein. Mit der Durchführung waren die Ruhr-Universität Bochum und das Institut für
Arbeit und Technik beauftragt. Anschließend
haben wir diesen Prozess entsprechend der schulischen Möglichkeiten
eigenständig fortgesetzt. Dafür wurden zwei Assessoren vom Projektträger
geschult.
Grundlage für eine fruchtbare Wechselwirkung ist dabei die Tätigkeit in den
Bildungsgängen. Hier wird durch die Festlegung der Arbeit im anstehenden
Schuljahr das Schulprogramm konkret ausgefüllt. Dieses Verfahren wird
dokumentiert durch die Wechselwirkung von
Schulprogramm

Evaluationsbericht.
Unverzichtbar ist dazu die Erarbeitung und
der Einsatz von Verfahren zur Sammlung, Verarbeitung und Interpretation von
Informationen zur schulischen Arbeit mit dem Ziel, zu gesicherten
Beschreibungen, Bewertungen und damit zu effektiven Entscheidungen für die
Weiterentwicklung des Schulprogramms zu kommen.
Durch diese prozessorientierte
Vorgehensweise können neue Aufgaben und Problemstellungen entdeckt, fehlerhafte
Entwicklungen aufgezeigt und für die Schule fruchtbare Innovationen ermöglicht
werden.
Um der Gefahr einer “Betriebsblindheit”
entgegenzuwirken, tritt zur Selbstevaluation eine externe Evaluation hinzu. Auch
hier müssen Verfahren entwickelt werden, die die Selbstevaluationsergebnisse
und Interpretationen kritisch hinterfragen.
zum
Inhaltsverzeichnis
|
Schule in NRW,
Schriftenreihe des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft
und Forschung in NRW, Heft 9016, Frechen 1997
|
|
Vgl. dazu: Philipp, E. und
Rolff, H.-G., Schulprogramme und Leitbilder entwickeln, Ein Arbeitsbuch, 2.
Auflage, Weinheim und Basel 1999, Seiten 51-59
|
Unser
Namensgeber: Eduard
Spranger
 |
Philosoph,
Psychologe, Pädagoge
*
27. Juni 1882 in Lichterfelde (heute Berlin)
†
17. September 1963 in Tübingen
Mitglied
der Preußischen Akademie der Wissenschaften
Mitglied
der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
Mitglied
des Ordens Pour le Mérite |
„Es
ist eine einseitige Auffassung, dass Bildung nur in wissenschaftlicher
oder literarisch-ästhetischer Gestalt möglich sei. Zur Vollendung aber
gehört auch eine beseelte Hand und ein gebildetes Herz, das heißt
praktischer Sinn und gesellschaftliche Form, Menschenfreundlichkeit und
Seelenkultur im tieferen, philosophisch-religiösen Sinne.“
(1929) |
Eduard Spranger, Philosoph,
Psychologe, Pädagoge, Dr. phil., Dr. phil. h.c. (Athen, Budapest, Padua,
Freie Universität Berlin), Dr. jur. h.c. (Köln), Dr. rer. pol. h.c.
(Wirtschaftshochschule Mannheim), wurde am 27. Juni 1882 in
Berlin-Lichterfelde geboren, studierte an der Universität Berlin, besonders
bei Dilthey und Paulsen, promovierte l905 und begann seine akademische
Lehrtätigkeit 1909 als Privatdozent in Berlin. 1911 folgte er einem Ruf
nach Leipzig, wo er 1912 zum ordentlichen Professor für Philosophie und
Pädagogik ernannt wurde. Von 1920 bis l926 gehörte er als Professor der
Universität Berlin an. Noch vor Beginn des zweiten Weltkrieges hielt er sich
ein Jahr als Austauschprofessor in Japan auf. Im Zusammenhang mit dem Attentat
auf Hitler am 20. Juli 1944 durch die Widerstandsbewegung um Graf
Stauffenberg wurde er von den Nazis verhaftet und in das Gefängnis Moabit
eingeliefert. Nach Kriegsende war er zunächst Rektor der Universität Berlin,
wurde aber von den Kommunisten abgesetzt und musste die Stadt seines
langjährigen Wirkens 1946 verlassen. Er nahm einen Ruf an die Universität
Tübingen an und setzte dort seine Lehrtätigkeit fort. Spranger war Mitglied
der Akademien der Wissenschaften Berlin, Heidelberg, Leipzig und Wien,
Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der
Goethe-Gesellschaft Weimar, Träger des Ordens Pour le mérite
(Friedensklasse). Er starb 1963.
Die
Titel der von Eduard Spranger verfassten Bücher, Abhandlungen, Aufsätze und
Reden füllen mehrere Seiten.
Von
ihnen haben folgende Schriften eine sehr große Wirkung gehabt:
Lebensformen. Geisteswissenschaftliche Psychologie und Ethik der
Persönlichkeit, Gotha 1921; 5. Aufl. Tübingen l950. - Psychologie des
Jugendalters, 1924; 26. Aufl. Heidelberg l962.
Von
Bedeutung für das Bildungskonzept der Berufsschule waren: der Vortrag
»Allgemeinbildung und Berufsschule« l920 in Dresden, abgedruckt in: Die
deutsche Fortbildungsschule, Jg. 29, S. 312-324. - Berufsbildung und
Allgemeinbildung, in: Alfred Kühne: Handbuch für das Berufs- und
Fachschulwesen, Leipzig 1922, S. 24-38.
Einen
Überblick über die Geschichte der Berufsschule gibt Spranger in seiner
Abhandlung »Zur Geschichte der Berufsschulpflicht«, in: E. Spranger: Zur
Geschichte der deutschen Volksschule, Heidelberg l949, S. 64-96.
Ein
Zeugnis, wie nachhaltig und weitreichend die Persönlichkeit und das Werk
Eduard Sprangers ausgestrahlt und gewirkt haben, dürfte die Festschrift zu
seinem 75. Geburtstag darstellen. 77 führende Persönlichkeiten - Gelehrte,
Politiker, Schriftsteller, Erzieher, Künstler - berichten darin von ihren
Begegnungen mit dem Jubilar: Wenke, Hans (Hrsg.): Eduard Spranger. Bildnis
eines geistigen Menschen unserer Zeit. Zum 75. Geburtstag dargebracht von
Freunden und Weggenossen, Heidelberg 1957.
Zusammengestellt von Richard Müller-Landua
(Herr Müller-Landua unterrichtete von 1984 bis 1999 die Fächer Deutsch und
Kath. Religion am ESBK).
Grußwort des Pädagogen,
Kulturphilosophen und Psychologen Eduard Spranger aus Anlass der Namensgebung
der kaufmännischen Berufsschule in Buer.
Repro:
Privat
zum
Inhaltsverzeichnis
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