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SV 2007/08
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Verkehrssicherheitstraining der Polizei mit den Klassen AH-13A und AH-13B

 

Am 31. Oktober 2007 veranstaltete die Gelsenkirchener Polizei für das Eduard-Spranger-Berufskolleg - Wirtschaftsgymnasium - ein Verkehrssicherheitstraining. Die angehenden Abiturienten der Klassen AH-13A und AH-13B nahmen dieses Angebot dankend an.

So erschienen die Schülerinnen und Schüler am Mittwochmorgen um kurz vor 10 Uhr auf dem Arena-Parkplatz in Gelsenkirchen. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Frau Höppner und ihrem Lehrer, Herrn Dr. Wolff.

 

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, äußerten die Schülerinnen und Schüler, was sie von diesem Training erwarten, und dann ging es los… zunächst mit der Theorie! Die beiden anwesenden Polizisten (Carsten und Thomas) sorgten dabei für eine heitere Stimmung, bewahrten jedoch immer den nötigen Ernst. An anschaulichen, lebensnahen Beispielen wurde deutlich gemacht, welche weitreichenden persönlichen Konsequenzen sich aus einer Fahrerflucht bei einem Verkehrsunfall ergeben können.

 

Im Anschluss daran gingen die Teilnehmer (endlich J ) zum praktischen Teil über. Die Schülerinnen und Schüler verteilten sich auf die Fahrzeuge, um so in Gruppen die folgenden Aufgaben zu bewältigen. Alle freuten sich natürlich sehr auf das bevorstehende Training.

 

Die erste Aufgabe bestand darin, einen Slalom-Parcours mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h zu durchfahren. Der Mehrheit der Schülerinnen und Schüler gelang dies auch recht gut, jedoch gab es einen Fahrer unter ihnen, der anscheinend Spaß daran hatte, die aufgestellten Hütchen umzufahren;-).

Nachdem alle Teilnehmer diese Übung beherrschten, wurden sie wieder zusammengerufen. Es folgten ein Austausch des Erlebten sowie Ratschläge für ein sicheres Fahrverhalten im Alltag seitens der Polizisten. Nach Beendigung der ersten Übung stand ein weiterer wichtiger Punkt auf der Liste!

 

> Die richtige Sitzposition im Auto <

 

Die Polizisten kontrollierten bei jedem Fahrer die Sitzposition und gaben gegebenenfalls Ratschläge zur verbesserten Haltung im Auto, denn wie wichtig die richtige Sitzposition ist, merkte man bei der nächsten Übung: dem Bremsen.

Mit 30 km/h führten alle Fahrerinnen und Fahrer eine Vollbremsung durch. Danach erhöhte sich die Geschwindigkeit für das Erproben der Vollbremsung auf 50 km/h. Da qualmten bei dem einen oder anderen Auto auch manchmal die Reifen!

Die Bremsübungen wurden anfangs selbstverständlich immer mit dem Polizeiauto vorgeführt.

 

Als Abschluss des praktischen Trainings wurde die Verlängerung des Bremsweges bei einer Geschwindigkeitserhöhung auf 70 km/h mit einem besonderen Effekt vorgeführt. Die Polizisten demonstrierten recht eindrucksvoll, was passieren kann, wenn man in der Stadt statt 50 km/h 70km/h fährt. Dazu bauten sie eine Wand aus Schaumstoff-Würfeln auf und stellten diese an die Grenze, an der das Auto bei einer Vollbremsung mit 50 km/h zuvor zum Stehen gekommen war. Man verfolgte - z. T. mit Entsetzen -, wie weit der Bremsweg sich verlängerte und was mit den Würfeln passierte. „Wenn man sich dabei nur vorstellt, dass die Schaumstoff-Wand im realen Verkehr ein Mensch hätte sein können...“, waren die Worte von einigen sichtlich schockierten Schülerinnen und Schülern.

 

 

Bericht: Carsten Romberg und Sebastian Stein (Klasse AH-13B)