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Absolute Spitzenleistung

Schüler/innen vom ESBK: Mario Kellerhoff, Bürokaufmann; Angela Krolinski, Sandra Iseke, Anne Kukoschke, Irena Enns, Lisa Heinrich, Nils Clement, Mario Lehmann (alle Einzelhandelskauffrau/-mann); Melanie Goertz, Agnes Borzucki, Melanie Langhammer (alle Verkäuferin), Jan Evers und Alexandra Kern.

IHK ehrt Gelsenkirchens beste Auszubildende
5. November 2008 

Eine "absolute Spitzenleistung" haben die 46 jungen Leute aus Gelsenkirchen geboten, die ihre Ausbildung in diesem Jahr mit einem "sehr guten" Prüfungsergebnis vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen abgeschlossen haben. Die Ausbildungsleistung der jungen Menschen, der Betriebe und Schulen sei "ein wahrer Grund, stolz zu sein", stellte Dr. Manfred Scholle, Vorstandsvorsitzender der Gelsenwasser AG und Vizepräsident der IHK Nord Westfalen, bei ihrer Ehrung heute (5. November) im Lichthof (ehemalige Maschinenhalle der Zeche Rheinelbe) fest. Er warnte aber auch vor vermeintlichen Ruhekissen: "Die Halbwertzeit unseres Wissens verkürzt sich rapide; niemand kann sich mehr auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung ausruhen".

In Gelsenkirchen haben 1.052 junge Leute an den Abschlussprüfungen in 2008 teilgenommen. 85,6 Prozent (900) von ihnen haben sie mit Erfolg abgelegt. Scholle dankte ganz besonders auch den Vertretern der Unternehmen und der Berufsschulen. In Gelsenkirchen bilden zurzeit rund 640 IHK-Betriebe aus. "Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten stellen sie sich einer herausragenden gesellschaftlichen Verantwortung: Sie geben den Schulabgängern die Chance auf eine berufliche und damit persönliche Zukunftsperspektive".

Dem Wirtschaftsstandort Deutschland bescheinigte Scholle auch dank der hohen Qualität der dualen Ausbildung ein gutes Fundament. "Wir haben genügend Wissen und Können, das uns eine gute Wettbewerbsposition sichert – wir müssen es nur richtig einsetzen und anwenden", forderte er die Auszubildenden und Betriebe auf, in Qualifizierung zu investieren. "Dann ist mir nicht bange um die Innovationskraft unserer Wirtschaft", so Scholle weiter. Allerdings werde auch der Wettbewerb um die guten Auszubildenden und die gut qualifizierten Fach- und Führungskräfte infolge des Fachkräftemangels härter werden. Dies sah Oberbürgermeister Frank Baranowski, der zusammen mit Scholle die Ehrung der Prüfungsbesten vornahm, aus Sicht der Auszubildenden ähnlich: "Mit der Eins vor dem Komma werden Sie im Wettbewerb der Absolventen um die besten Arbeitsplätze einen riesengroßen Startvorteil haben".

Viele Betriebe nehmen laut Scholle die Herausforderung an und setzten verstärkt auf Ausbildung. 2007 seien in Nord-Westfalen bei der IHK 1.400 Berufsausbildungsverträge mehr registriert worden als im Jahr zuvor. "Und im Moment sieht es so aus, dass wir in diesem Jahr die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse noch einmal steigern können und die Schallgrenze von 11.000 durchbrechen". Hiervon profitiere auch die Stadt Gelsenkirchen.

Quelle: IHK Nord Westfalen vom 08. November 2008

(http://www.ihk-nordwestfalen.de/medienservice/20081106-2.php)