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Herr  Neumann vermisst seine „Zahnis“ ...

 

v.l.n.r.: Fr. Gildehaus-Hüsing, Hr. Katzmarzik, Hr. Neumann, Hr. Abstiens

Schon zu Beginn des neuen Schulhalbjahres hat Herr Neumann nach  mehr als 16 Jahren Lehrtätigkeit  als Mathematik- und Wirtschaftslehrer unsere Schule verlassen, um im Berufskolleg Wesel als Stellvertretender Schulleiter aktiv zu werden. Er bringt dort  viele wertvolle Erfahrungen mit ein, die er bereits als Mitglied der erweiterten Schulleitung  am Eduard-Spranger-Berufskolleg gesammelt hat.

Wir haben eine große Lücke zu füllen, seitdem Herr Neumann nicht mehr als allzeit ansprechbarer Organisator und Helfer für Schüler und Kollegen zur Verfügung steht. Unser Schulleiter erwähnte in seiner Dankesrede unter anderem die phantastischen Stundenpläne, für die Herr Neuman zusammen mit Herrn Abstiens und Herrn W. Becker bzw. Herrn Massenberg verantwortlich war und die wir jetzt ohne ihn machen müssen, oder die gute Arbeit bei der Gestaltung des Schulprogramms.

Auch unserer Schülerschaft wird er nicht nur als Mathelehrer, der nie die Geduld verlor, fehlen, oder als Spezialist für betriebswirtschaftliche Fragen, sondern auch als Berater in  Ausbildungs- und Lebensfragen. Herr Neumann hat in vielen Situationen geholfen, dass das Ausbildungsziel trotz widriger Umstände erreicht wurde, und ihm lag dieser Teil seiner pädagogischen Arbeit besonders am Herzen.

Den größten Verlust mit dem Weggang von Herrn Neumann  erlitt unsere Abteilung „Zahnmedizinische Fachangestellte“, kurz  „Zahnis“  genannt. Herr Neumann hat diesen Bildungsgang intensiv begleitet und auch an der Neuordnung des Ausbildungsberufes mitgewirkt, und zwar in enger Zusammenarbeit  mit den bei uns unterrichtenden Zahnärzten und deren Berufsverband. Die Arbeit in diesem Ausbildungsgang hat ihm immer besonders viel Spaß gemacht, wie er im Gespräch mit uns betonte. Er ist sich aber auch sicher, dass die Lücke durch das „Zahni-Team“ unter der neuen Leitung von Frau Häger nahtlos geschlossen wurde.

An seiner neuen Schule gibt es sehr zu seinem Leidwesen keine „Zahnis“ und auch keine über 16 Jahre gewachsenen engen kollegialen Bindungen mehr, die er mit seinem Wechsel hinter sich lassen musste. Sein Verantwortungsbereich ist mit mehr Schülern und mehr Kollegen als in Gelsenkirchen größer geworden, und wir wünschen Ihm, dass er dort mit der gleichen Weitsicht und Energie wirken kann wie bei uns.