Spanien im Frühling
Abiturientinnen
und Abiturienten des
Eduard-Spranger-Berufskollegs reisen an die Costa Brava
2005-05-09/ Rund
80 Schülerinnen und Schüler des Eduard-Spranger-Berufskollegs der Stadt
Gelsenkirchen lernten in der Zeit vom 22.
April bis zum 29. April 2005 in Spanien Land und Leute kennen. Zum ersten mal für
das Kolleg fuhren diesmal gleich drei vollständige Klassen gen Süden!
Dabei handelte es sich um zwei Klassen der Höheren
Handelsschule, die die Schülerinnen und Schüler auf den schulischen Teil der
Fachhochschulreife vorbereitet, und um eine Klasse der gymnasialen Oberstufe,
die zur Allgemeinen Hochschulreife führt. Alle Klassen werden am
Eduard-Spranger-Berufskolleg der Jahrgangsstufe 11 zugerechnet.
Die anstrengende, immerhin 19 Stunden andauernde Fahrt war
prompt vergessen, als die Schülerinnen und Schüler am frühen Morgen des 23.
April an ihrem Zielort ankamen. Das spanische Flair des kleinen Küstenorts
Pineda de Mar, der ca. 40 km nördlich von Barcelona liegt, nahm alle Reisenden
unmittelbar gefangen. Auch die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer Frau Brox,
Frau Höppner, Herr Massenberg und Herr Ragu konnten sich diesem Zauber nicht
entziehen und genossen gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern einen
ersten Tag am Strand, am Pool oder bei einem Bummel durch den kleinen Ort.
Fünf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12
hatten allerdings schon jetzt Größeres vor. Nach ihrer eigenen 11er-Fahrt
hatten sie beschlossen, ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in Spanien zu
absolvieren und nahmen daher gleich am ersten Tag Kontakt zu ihren Arbeitgebern
auf. Alles in allem ein gehörig aufregender Start nach einer derart langen
Reise! Im weiteren Verlauf der Studienfahrt standen sie dann zwar noch im
Kontakt zu ihrer Lehrerin Frau Höppner, die zweite Woche galt es jedoch allein
zu überstehen. Wie wir heute wissen, haben alle Praktikantinnen und
Praktikanten nach zwei Wochen wieder glücklich ihre Heimat erreicht und erzählen
noch viel von ihren Erlebnissen. Doch das ist eine anderer Geschichte.
Die Studienfahrer indes machten, gestärkt und eingestimmt
durch den Sangría-Empfang am Vorabend, sich gleich am zweiten Tag auf den Weg
nach Tordera, um dort einen typischen spanischen Markt zu erkunden, und darauf
nach Figueres - denn was wäre wohl ein Trip nach Spanien ohne einen Besuch des
Dalí-Museums?
Derart kulturell gewappnet war der Hunger nach weiterem
Input für den dritten Tag geweckt: eine Rundfahrt durch Barcelona, der Besuch
des Olympia-Hafens, der Rundgang an der Sagrada Familia, der Spaziergang durch
den Park Güell, das Fotoshooting am Olympiastadion, die Führung im Stadion des
FC Barcelona... Da war es gut, bei einer eigenständigen Erkundung Barcelonas
per pedes durchzuatmen - wenn diese atemberaubende Stadt einem nur die Luft zum
Atmen ließe! Las Ramblas! Schmelztiegel, Bühne, Abenteuer, Farben, Gerüche,
Licht – zu viel der Eindrücke, (fast) zu viel für einen Tag!
Doch ‚Keine Pause’ war die Devise. Am nächsten Tag
stand eine Führung durch eine der bekanntesten Bodegas Spaniens an: der Bodega
der Familie Torres. Das ist für den Pauschaltouristen zunächst sicherlich eine
außergewöhnliche, wenn auch sehr empfehlenswerte Adresse, die dem
Feinschmecker ein Begriff sein wird, denn Torres´ Weine und Branntweine sind
weltberühmt und international prämiert. Mit mehr Zeit im Gepäck kann man hier
auch Verkostungsseminare belegen, von denen den Daheimgebliebenen viel berichten
kann. Am Nachmittag, nach einem außergewöhnlichen, landestypischen und
unglaublich vielseitigen und reichhaltigen Buffet, ging es hiernach zum
Klosterberg Montserrat. Dort durfte man sich bei der Schwarzen Madonna etwas wünschen
– oder einfach nur die aufregende Fahrt durch die Serpentinen verarbeiten, die
Berglandschaft genießen oder die südliche Sonne auf der Haut spüren.
Der letzte Tag am Ort war für persönliche Aktivitäten
freigestellt: Barcelona oder Strand? Den Schülerinnen und Schülern fiel es in
diesem Jahr nicht sonderlich schwer, sich zu entscheiden. Die spanische Frühlingssonne,
die sich so wohltuend von der heimischen abhob, und derart viel Kultur
komprimiert in so kurzer Zeit - solcherlei Erlebnisse kann man am besten beim
Sport und beim Faulenzen am Strand sacken lassen. Womit die Studienreise, wenn
man von der Abschiedsfeier in der Hoteldisco einmal absieht, bei der noch einmal
heftig das Tanzbein geschwungen wurde, beinahe besinnlich ihren Ausklang fand.
Doch vor der endgültigen Heimreise am nächsten Tag
genossen die Schülerinnen und Schüler zum letzten mal die spanische Küste,
diesmal von der anderen Seite aus. Als vorläufigen Schlusspunkt markierte vor
dem Abschiedessen in einem Hafenlokal in Tossa eine Tour mit einem
Ausflugsschiff entlang der spanischen Küste mit 80 Schülerinnen und Schüler
des Eduard-Spranger-Berufskollegs an Bord das Ende der spanischen Studien im
Jahr 2005.
So fand die Studienfahrt ihren Abschluss - auch wenn bis
zur Ankunft in Gelsenkirchen wieder 19 endlose Stunden Autobahn zu durchstehen
waren. Nebenbei bemerkt war dieser Umstand nach Ansicht der Schülerinnen und
Schüler der einzige Wehrmutstropfen während der gesamten Fahrt, denn „Nur
Fliegen ist schöner“!
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Abschied
von Gelsenkirchen. |
Erste
Pause irgendwo im Nirgendwo. |
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Der Strand
von Pineda de Mar: eine reale Postkartenidylle. |
Spanisches
Marketing. |
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Begrüßungssangría
auf der Dachterrasse. |
Gemeinsame
Mahlzeiten gehörten für ALLE zum Pflichtprogramm! |
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The way
of disco-dancing. Olé. |
Markt in
Tordera. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt! |
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Wie
gesagt. |
Anwendung
des Schulspanisch beim Handel mit den Marketendern. |
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Wurst und
Schinken im spanischen Einzelhandel |
Skurril,
exzentrisch, genial: Dalí (Salvador Dalí i Doménech, Marqués de Dalí
de Púbol, 1904-1989). |
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Es ist
eben alles eine Frage der Perspektive. |
Filigran
und gleichzeitig bombastisch, ein echter Dalí, ohne Zweifel. |
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Gigantisch.
Beeindruckend. Verstörend. |
Manhattan?
Nein, der Olympiahafen von Barcelona! |
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Offensichtlich:
ein Volk der Seefahrer. |
Ein
anderes von Spaniens genialen Kindern schuf diesen Park: Antonio Gaudí.
Der Park Güell. |
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Alles in
diesem Park wurde mit Material geschaffen, das in dem Berggelände
bereits vorhanden war. Für Gaudí war die Natur der (die) Größte
aller Künstler! |
La Sagrada
Familia. Letzter Wohnsitz Gaudís und unvollendetes Meisterwerk des
Architekten. |
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Das kennt
man (wenn auch kleiner): Der Fan-Shop des FC Barcelona. Barca! |
Das
Olympia-Stadion. Die spanische Lösung: Wenn man zuwenig Plätze hat,
buddelt man sich welche! |
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Barcelona,
schön und beängstigend. Eingekeilt zwischen zwei Bergen und der See. |
Las
Ramblas. Eigentlich ein ausgetrocknetes Flussbett, das ins Meer führte.
Nun Trubel, Licht und Fülle. |
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Torres.
Spanische Weinkultur auf höchstem Niveau. |
Im Tunnel
der Jahreszeiten erleben die Besucher das Jahr des Weins. |
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Montserrat,
der Klosterberg, war lange Zeit eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte
des Christentums. (Damals) an der Grenze zur arabischen Welt. |
Auch hier
Ökonomie: Der Andenken-Laden (freilich etwas größer und ein wenig
feierlicher). |
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Die
Schwarze Madonna, die schwarze Madonna, die schwarze Madonna, die
schwarze Madonna, die schwarze Madonna, die schwarze Madonna, die
schwarze Madonna... |
Freizeit
am Strand. |
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Jedoch
niemals ohne Aufsicht! |
Nach der
Bootsfahrt: „Endlich wieder fester Boden unter den Füßen, ihr
Landratten!“ |
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Wehmütiger
Abschied beim gemeinsamen Essen in Tossa. |
Die
Kirche. Da stehst du, Mensch, und schaust nur. |