
v. l. n. r.: Herr
Manfred Lieske (Unfallkasse NRW), Herr Hans-Georg Katzmarzik (Schulleiter ESBK),
Frau Barbara Sommer (Ministerin für Schule und Weiterbildung), Herr Manfred
Abstiens (stellv. Schulleiter ESBK)
Verleihung
„Gütesiegel Individuelle Förderung“ am 7. April 2008 durch Frau Ministerin
Barbara Sommer im Ständehaus in Düsseldorf
Das Eduard-Spranger-Berufskolleg
erhielt das Gütesiegel für die Förderung von Schülerinnen und Schülern im
Rahmen der „Begleitung von Lernbiografien“, und zwar durch die Vernetzung
von Fördern und Unterstützen sowie Fordern.
Die Auszeichnung geht auf eine langfristige interne und externe Vernetzung der pädagogischen
Handlungsfelder Beratung, Unterricht, Kooperation und Prävention zurück.
Flankiert wird dieser Prozess durch verschiedene schulinterne
Lehrerfortbildungsmaßnahmen und die Teilnahme an Modellversuchen der Bund-Länder-Kommission
für Bildungsplanung und Forschungsförderung.
Beispielhaft sei auf den jetzt abgeschlossenen 3-jährigen Modellversuch MOSEL
(Modelle des selbst gesteuerten und kooperativen Lernens und die notwendigen Veränderungen
in Bezug auf die Personal- und Organisationsentwicklung) des
Modellversuchsprogramms SKOLA verwiesen. Dies gilt ebenso für den Modellversuch
des Landes NRW ZUBILIS (Zukunft der Bildung im Strafvollzug des Landes NRW) im
Rahmen des EU-Gemeinschaftsprojektes EQUAL. In beiden Modellversuchen wurden die
Schülerinnen und Schüler über die Erprobung direkt einbezogen, so dass auch
die Nutzenwirkungen für die individuelle Förderung abgeschöpft werden
konnten.
Wie
ist unser Förderprofil angelegt?
Unsere
Förderung ist präventiv und integrativ angelegt, denn gelingende individuelle
Förderung nimmt die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler von Beginn
an und systematisch in den Blick. Das bezieht u. a. einen intensiven Austausch
mit den abgebenden Schulen ein. Die individuelle Förderung ist darauf angelegt,
eine Praxis der Förderung, die sich ausschließlich als außerunterrichtlicher
Reparaturbetrieb oder Förder-/Forderbetrieb darstellt, zu überwinden. Durch
kontinuierliche und systematische Analyse von Lernausgangslagen, Potenzialen und
individuellem Lernhintergrund können individualisierte Lernangebote erstellt
werden.
Eine
dreiköpfige Auswahlkommission (Ministerium für Schule und Weiterbildung und
Bezirksregierung Münster) prüften im Zertifizierungsprozess folgende
Handlungsfelder ab:
Die Erfahrungen und Ergebnisse der einzelnen Bildungsgänge werden ständig gebündelt
und in das Gesamtsystem Eduard-Spranger-Berufskolleg übertragen und umgesetzt.
Begleitet wird der Ansatz individueller Förderung dadurch, dass Schule auch Spaß
machen kann, angstfrei sein muss und für die Schülerinnen und Schüler ein
wichtiger Baustein in ihrem lebenslangen Lernprozess ist. Die Handlungs- und Präventionslinie
des Eduard-Spranger-Berufskollegs „GEmeinsam Hinsehen und Helfen“ fand in
diesem Zusammenhang den positiven Zuspruch der Zertifizierungskommission.




v. l. n. r.: Herr Hans-Georg Katzmarzik (Schulleiter ESBK),
Kathrin Böning (HHO2, Schülervertretung ESBK), Herr Manfred
Abstiens (stellv. Schulleiter ESBK)