Die geistigen
Tankstellen der Nation
…
das seien unsere Bibliotheken, so sagte einmal Helmut Schmidt, Bundeskanzler
unserer Republik in den Jahren 1974 bis 1982.
Dem
Bild folgend verbrauchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11
des Wirtschaftsgymnasiums des Eduard-Spranger-Berufskollegs bei einem Besuch
einer solchen dann auch nicht einmal einen Tropfen Benzin, gingen sie doch alle
per pedes, sprich zu Fuß, um der Fachhochschule Gelsenkirchen einen Besuch
abzustatten, und kamen auf diesen später gut gefüllt zurück – gut gefüllt
mit neuen Eindrücken und neuen Bildern.
Eine
derartige Visite einer Bibliothek ist regelmäßiger Bestandteil des zu Beginn
der Jahrgangsstufe stattfindenden, einwöchigen Methodenseminars, das die neu
ankommenden Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums auf den vor
ihnen liegenden dreijährigen Weg zum Abitur einstimmt.
Vieles
muss nun neu gelernt werden: wie man eine wissenschaftliche Arbeit anfertigt,
wie man korrekt zitiert, wie man Präsentationen anfertigt, wie man sich selbst
und seine Aufgabe optimal darstellt usw. Anderes kann aufgefrischt und vertieft
werden: wie man in einer Gruppe arbeitet, wie man Informationen sammelt, wie man
mit dem Internet umgeht u.a.
Natürlich
geht es bei dem Seminar auch darum, alle neuen Schülerinnen und Schüler näher
kennen zu lernen, verbringt man schließlich von nun an drei Jahre miteinander.
Freundschaften, die jetzt entstehen, können ein Leben lang halten und die Schülerinnen
und Schüler für ein Leben begleiten und prägen.
"Ein
Vorteil unseres Angebots, das Abitur zu 'bauen', ist daher," so Frau Höppner,
Abteilungsleiterin des Wirtschaftsgymnasiums, "dass die Schülerinnen alle
neu beginnen können. Alle 'Altlasten' können zurückgelassen werden, mit dem
Anfang an einer neuen Schule kann sich jede Schülerin und jeder Schüler neu
finden. So gesehen geht es wirklich um einen absoluten Neuanfang, der bei dem
einen oder anderen natürlich auch Ängste schüren kann. Daher sehen wir unsere
Aufgabe zu einem Teil darin, den Übergang angenehm zu gestalten und die Schülerinnen
und Schüler schnell heimisch zu machen. Doch nicht nur dafür steht unser
Konzept des Methodenseminars."
Der
Besuch in der Bibliothek wurde insgesamt ein großer Erfolg. Nach einer Einführung
durch die freundlichen und kompetenten Mitarbeiter der Fachhochschule erhielten
die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, in gemischten, klassenübergreifenden
Teams ein Quiz zu lösen, dass die erlernten Kenntnisse der Recherche anwenden
und üben helfen sollte. Dem Gewinnerteam winkte ein Preis, der aber vorher
nicht verraten wurde, und alle Schülerinnen und Schüler strengten sich mächtig
an. So konnte Frau Höppner am Ende alle Schülerinnen und Schüler für ihr
Engagement und ihre Arbeit loben und guten Gewissens versichern, dass auch diese
Leistung Eingang in die Benotung des Seminars finden würde, das für alle Schülerinnen
und Schüler mit einem Zertifikat abschließt.
Doch
bis dahin haben die Schülerinnen und Schüler noch eine weitere und besondere
Aufgabe zu bewältigen. Sie alle haben bis zum März des kommenden Jahres Zeit,
eine kleine wissenschaftliche Arbeit in einem Fach und zu einem Thema ihrer Wahl
anzufertigen, bei der sie ihre neu erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen
können.
Wir
wünschen allen viel Erfolg bei der Bewältigung dieser Aufgabe!
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Zu
Fuß ging's los von der Goldbergstraße.
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"Hey,
wo bleibt Ihr, es ist noch ein langer Weg!"
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In
den Semesterferien ist es an der FH etwas ruhiger als gewöhnlich.
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Warten
auf den Einlass. Kunst und Können, so dicht beieinander…
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Kompetent
und äußerst freundlich: die Bibliotheksangestellten.
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Das
kennt man auch aus der Stadtbibliothek: der Schalter.
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Konzentriertes
Zuhören ist nun erste Bürgerpflicht.
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Das
Maskottchen der FH machte dagegen einen recht entspannten Eindruck.
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Die
Führung erfolgte gleich in zwei Gruppen je Klasse.
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Schüssel
zum Wissen: Kataloge in elektronischer Form.
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So
viele Zeitschriften! Und so ordentlich sortiert!
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Absolute
Ruhe herrschte im Lesesaal.
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Die
Recherchemöglichkeiten der Bibliothek wurden ausführlich erläutert.
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"Also
beim Quiz gewinnen wir, das ist klar!"
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Taschen
mussten in Spinden verschlossen werden, fast wie beim Sport – Denksport
eben.
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Erste
Strategiesitzung zum Quiz.
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Begehrt:
die PC-Arbeitsplätze für die Recherche.
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"Du
musst hier klicken!"
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Volle
Konzentration.
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"Wie
heißt der Autor? Zuse?"
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Hilfe
von allen Seiten.
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"Wow,
so viele Bücher hätte ich auch gern!"
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"Gemeinsam
finden wir die Lösung!"
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"Was
will mir der Maler mit diesem Bild sagen?"
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And
the winner is…
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"Schau'n
mer mal…"
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Auszeichnung,
Ehrung, Beifall.
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Und
hier noch einmal die komplette Jahrgangsstufe.
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