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SV 2007/08
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Unser Tag im Opelwerk Bochum

 

Die Klasse AH 12a mit Klassenlehrer G. Becker vor dem Werkstor

Am 10.09.2007 machten wir, die Klasse AH12a, einen Unterrichtsgang zum Opelwerk in Bochum. Wir fuhren mit der Straßenbahnlinie 302 von Buer-Rathaus fast bis zur Endstation.

Pünktlich um 11.00 Uhr wurden wir begrüßt und durften uns zunächst ein Video über die Werkssicherheit anschauen. Wir wurden ermahnt, die Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten und bekamen daraufhin alle Schutzbrillen und einen Sender mit Kopfhörer, damit wir in dem lauten Werk alles mitbekommen konnten. Dann begann unsere Führung.

Wir erfuhren, dass im Opel Werk Bochum 5400 Mitarbeiter beschäftigt sind, die täglich 1500 Autos produzieren. Wir konnten sehen, wie beim Aufbauen der Seitenwände der Autos ausschließlich Roboter arbeiten. Diese präparieren die Seitenwände so, dass sie danach direkt in das Presswerk gegeben werden können.

Im Presswerk wurden von riesigen Maschinen verschiedene Teile der Tür zusammengepresst. Vom Presswerk ging es dann direkt in die Abteilung des Karosserierohbaus. Dort lief die Vorproduzierung der Seitenwände.

Nach diesem Arbeitsschritt geht es für das angehende Auto direkt in die Reinigung und Lackiererei, die wir leider nicht besichtigen konnten.

Auf dem Weg zur nächsten Station erfuhren wir, dass im Opelwerk Bochum 200 Fahrräder benutzt werden. Dies ist nötig, damit die Mitarbeiter möglichst schnell von einer Werkshalle zur nächsten gelangen.

In der nächsten Station wurden die Komponenten der Karosserie zusammengebaut. Auch die Scheiben wurden mithilfe einer speziellen Maschine eingesetzt. Darauf folgte an einer Art Fließband der Einbau der Details und des Cockpits, mal mit dem Lenkrad links, mal rechts. Der allerletzte Schritt beim Bau eines Autos ist die Endmontage, die so genannte Hochzeit. Es war schon sehr beeindruckend, wie von einem oberen Förderband immer die genau passenden Teile auf die verschiedenen vorbeilaufenden Unterkonstruktionen montiert wurden.

Die Besichtigung hat sehr viel Spaß gemacht und es war zudem sehr interessant zu sehen, wie ein Auto Stück für Stück zusammengesetzt wird.

Das im Unterricht behandelte Thema „Fertigungsverfahren“ konnten wir somit durch eigene Anschauung vertiefen.  

Fatima Bazairi und Melanie Reeck, AH 12a