Unser
Tag im Opelwerk Bochum
Die Klasse AH 12a mit Klassenlehrer G. Becker vor dem Werkstor
Am 10.09.2007 machten wir, die
Klasse AH12a, einen Unterrichtsgang zum Opelwerk in Bochum. Wir fuhren mit der Straßenbahnlinie
302 von Buer-Rathaus fast bis zur Endstation.
Pünktlich um 11.00 Uhr wurden
wir begrüßt und durften uns zunächst ein Video über die Werkssicherheit
anschauen. Wir wurden ermahnt, die Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten
und bekamen daraufhin alle Schutzbrillen und einen Sender mit Kopfhörer, damit
wir in dem lauten Werk alles mitbekommen konnten. Dann begann unsere Führung.
Wir erfuhren, dass im Opel Werk Bochum 5400 Mitarbeiter beschäftigt sind, die täglich
1500 Autos produzieren. Wir konnten sehen, wie beim
Aufbauen der Seitenwände der Autos ausschließlich Roboter arbeiten. Diese präparieren
die Seitenwände so, dass sie danach direkt in das Presswerk gegeben werden können.
Im Presswerk wurden von riesigen Maschinen verschiedene Teile der Tür
zusammengepresst. Vom Presswerk ging es dann
direkt in die Abteilung des Karosserierohbaus.
Dort lief die Vorproduzierung der Seitenwände.
Nach diesem Arbeitsschritt geht
es für das angehende Auto direkt in die Reinigung
und Lackiererei, die wir leider nicht
besichtigen konnten.
Auf dem Weg zur nächsten
Station erfuhren wir, dass im Opelwerk Bochum 200 Fahrräder benutzt werden.
Dies ist nötig, damit die Mitarbeiter möglichst schnell von einer Werkshalle
zur nächsten gelangen.
In der nächsten Station wurden
die Komponenten der Karosserie zusammengebaut. Auch die Scheiben wurden mithilfe
einer speziellen Maschine eingesetzt. Darauf folgte an einer Art Fließband der
Einbau der Details und des Cockpits, mal mit dem Lenkrad links, mal rechts. Der allerletzte Schritt beim Bau
eines Autos ist die Endmontage, die so genannte Hochzeit. Es war schon sehr beeindruckend,
wie von einem oberen Förderband immer die genau passenden Teile auf die
verschiedenen vorbeilaufenden Unterkonstruktionen montiert wurden.
Die Besichtigung hat sehr viel Spaß gemacht und es war zudem sehr
interessant zu sehen, wie ein Auto Stück für Stück zusammengesetzt wird.
Das im Unterricht behandelte
Thema „Fertigungsverfahren“ konnten wir somit durch eigene Anschauung
vertiefen.
Fatima Bazairi und Melanie Reeck, AH 12a