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YOUnite! against racism – Das ESBK auf dem Internationalen-Anti-Rassismus-Festival 2008 in Recklinghausen Am Sonntag, dem 08. Juni 2008, lud der Deutsche
Gewerkschaftsbund (DGB) die Berufskollegs der Umgebung nach Recklinghausen ein,
um ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Veranstaltung mit dem
Motto „Nazis rausfeiern!“ fand in der ARENA Recklinghausen am Rathaus statt.
Dort haben verschiedene Organisationen und Schulen ihre Projekte gegen
Rassismus, für mehr Völkerverständigung sowie für kulturelle Vielfalt präsentiert.
Das ESBK stellte ein von Schülern entworfenes und
realisiertes Projekt vor. Dabei handelte es sich um ein Plakat, das Schüler im
Politikunterricht angefertigt haben. Das Plakat zeigt eine Herde bunter Schafe,
sowie ein braunes Schaf, das rechtsradikale Tendenzen symbolisiert und am
rechten Rand des Plakats von einer Mauer aufgehalten wird. Diese Mauer steht für
Toleranz und für ein friedliches Miteinander verschiedener Völker sowie
Zivilcourage. Als Vertreter der Schülerschaft des Eduard-Spranger
Berufskollegs nahmen u. a. Frau Theresa Kranefeld und Herr Alexander Bormann an
der Veranstaltung teil. Sie erläuterten den Zuschauern die Bedeutung des
Plakats und machten die Position der Schülerschaft des ESBK in einer Rede
deutlich.
Redebeitrag von Alexander Bormann, Theresa Kranefeld mit auf der Bühne Die Antirassismus-Aktion fand in den Stunden vor dem Spiel
Deutschland – Polen der Fußball-Europameisterschaft statt und sollte vor
allem auch Fußballfans erreichen, um auf rassistische Übergriffe unter Fans,
aber auch auf verbale Angriffe gegen Fußballer aufmerksam zu machen. Zu diesem Zweck nahm auch Herr Rehberg, der Ehrenpräsident
des FC Schalke 04 und ehemalige Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, an dem
Festival teil und versteigerte zugunsten der teilnehmenden Schulen ein von allen
aktuellen Spielern unterschriebenes Trikot des FC Schalke 04. Neben den Vorträgen der Schülervertreter boten der DGB
und andere Träger der Veranstaltung Spiele sowie weitere Aktionen zum Thema
Anti-Rassismus an. Besonders bemerkenswert war dabei das „Blaue
Hand-Projekt“, bei dem Freiwilligen zur äußeren Darstellung einer Rassismus
ablehnenden Haltung die rechte Hand blau angemalt wurde. Alexander Bormann,
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